Zuzahlungen zu Arzneimitteln

Versicherte müssen gemäß § 61 SGB V ff. Zuzahlung für Arzneimittel leisten. Die Zuzahlung fällt pro Packung an und beträgt 10 % vom Apothekenverkaufspreis

Die Zuzahlung fällt pro Packung an und beträgt 10 % vom Apothekenverkaufspreis, mindestens 5 und höchstens 10 Euro, jedoch nicht mehr als die Kosten des Präparats.

Also haben alle Medikamente bis zu einem Preis von 50,05 Euro eine Zuzahlung von genau 5,- Euro. Liegt der Preis über 100,- Euro, bezahlt der Versicherte pauschal 10,- Euro.

Bei einem Apothekenverkaufspreis zwischen 50,05 Euro und 99,99 Euro ist eine Zuzahlung fällig, die genau 10 % vom Apothekenverkaufspreis liegt.
Arzneimittel, deren Preis unter 5,- Euro liegt, werden vom Versicherten komplett getragen.

Für einige Arzneimittel hat die Krankenkasse mit einem Festbetrag den Verkaufspreis festgelegt, den sie maximal bezahlt. Ist das Präparat teurer, so müssen die Mehrkosten vom Patienten getragen werden und zwar unabhängig davon, ob eine Befreiung vorliegt oder ob es sich um ein Kind handelt.

Bei Blut- und Harnteststreifen fallen generell keine Zuzahlungen an. Darüber hinaus ist eine Reihe von Arzneimitteln von der Zuzahlung befreit. Die Liste der zuzahlungsbefreiten Arzneimittel wird 14-tägig vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV Verband) neu festgelegt.
( aus DAZ 2012 Nr. 5 S.66 )

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