Vitamin D

Vitamin D

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das beim Menschen unter Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet werden kann. Es fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Magen-Darm-Trakt sowie die Härtung des Knochens. Vitamin D hat außerdem Einfluss auf die Muskelkraft und ist an weiteren Stoffwechselvor­gängen im Körper beteiligt.

Welche Folgen hat ein Vitamin-D-Mangel?

Bei einem Vitamin-D-Mangel im Erwachsenenalter kann es zu einer Störung des Knochenstoffwechsels kommen. Durch die Demineralisierung des Knochens können die Knochen weich werden (Osteomalazie). Besonders im höheren Alter kann ein Vitamin-D-Mangel zur Entstehung von Osteoporose beitragen. Abzu­grenzen von einem tatsächlichen Mangel an Vitamin D mit klinischen Symptomen ist der Zustand einer unzureichenden Vitamin-D-Versorgung – man spricht dann von einem moderaten oder milden Mangel. Dabei wird das präventive Potential dieses Vitamins für die Knochengesundheit nicht ausreichend genutzt. Das be­deutet, dass die Vorteile einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung – die Ver­ringerung des Risikos für Stürze und Knochenfrakturen bei Personen im höheren Lebensalter – nicht zum Tragen kommen.

Risikogruppen für eine Vitamin-D-Unterversorgung

Zu den Risikogruppen für eine Unterversorgung gehören Personen, die sich bei Sonnenschein kaum oder gar nicht bzw. nur mit gänzlich bedecktem Körper im Freien aufhalten. Außerdem nimmt mit dem Alter die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, deutlich ab und der körpereigene Beitrag zur Vitamin-D-Versorgung sinkt zusätzlich, wenn der Aufenthalt in der Sonne unzureichend ist.

Wann ist die Verwendung von Vitamin-D-Präparaten notwendig?

In Studien wurde gezeigt, dass ältere Menschen mit schwerem bis moderatem Vitamin-D-Mangel weniger stürzen und weniger Knochenbrüche erleiden, wenn der Vitamin-D-Mangel durch die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten ausgeglichen wird. Die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten wird nur dann empfohlen, wenn eine unzureichende Versorgung nachgewiesen wurde.

Ganz wichtig: Die oben stehenden Hinweise stellen nur eine Erläuterung der Parameter dar. Bei gemessenen Werten, die vom Normalwert abweichen, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt! Nur Ihr Arzt kann eine Diagnose stellen. Wir wollen nicht Ihren Arztbesuch ersetzen, sondern gemeinsam mit ihm Ihre Gesundheit erhalten.

Quelle: medconsult, dr. heberlein

Search

+